hallo Ahrendt - Buchhandel Betriebskunde
   
  Ahrendt
  Buchhandel Betriebskunde
 

BETRIEBSKUNDE GRUNDLAGEN

Aus dem Reglement für die Berufsausbildung
Die Struktur und Bedeutung des Schweizer Buchhandels im historischen Kontext überblicken.
Informationsziele

Die Entwicklung des Buchhandels im eigenen Sprachgebiet skizzieren.
Die Stellung des Ausbildungsbetriebes am Markt beschreiben.
Die branchenspezifischen rechtlichen Grundlagen und Handelsbedingungen kennen.
Buchhändlerische Organisationen kennen und die Funktion darstellen.
Lernziele

Wichtige Entwicklungsschritte des Buchhandels kennen und beschreiben können.
Über die Zukunft des Buchhandels gehaltvoll diskutieren können.
Die Zusammenhänge und Wechselwirkungen des Buchmarktes verstehen.
Die wichtigsten Rechtsgrundlagen des Buchhandels erläutern können.
Sicher über Verhältnisse auf dem Buchmarkt diskutieren können.
Die wichtigsten Verbände und Organisationen im Umfeld des Buchhandels kennen und beschreiben können.


WAS MAN WISSEN SOLLTE:
Geschichte des Buchhandels
Antike Griechenland: Papyrusrollen, Bibliopoles, Kalimachos
Antike Rom: Tabernae Bibliopolarum, Codex, Lectores, Atticus
Mittelalter: Skriptorien, Papierherstellung, Universitäten,Stationarii, Manuskripte, Druckerwerkstatt
Neuzeit: Gutenberg, Inkunabel, Petri, Froschauer, Zensur, Buchmesse,
18. Jahrhundert: Papiermaschine, Buchhandlungen, Perthes
19. Jahrhundert: Börsenverein, Nachdruckverbot, Berner Übereinkunft, Preisbindung, Rotationsdruck, Buchzentrum
20. Jahrhundert: Nobelpreis, PEN, Offsetdruck, Bücherverbrennung, Welturheberrechtsabkommen, Computer, ISBN, VLB,

Der Buchmarkt
Buchhandel heute: Belletristikanteil um 25%, Produktionsablauf, Vertriebswege.
Markt: ca. 1 Mio lieferbare Bücher, 100.000 NE/Jahr.
Marktteilnehmer der Schweiz:500 Verlage, 10.000 Titel/Jahr, 1 Mrd. Franken Umsatz, 600 Buchhandlungen, 115 Filialen des Mediendetailhandels, 20.000 Verkaufsstellen des branchenfremden Detailhandels in Deutschland: 6000 Verlage, 2500 Buchhandlungen
Zukunft des Buchmarktes: Konzentration, Preisverfall, Internet, Informationsgesellschaft, Kundenverhalten, Marketing.
Konkurrenzvorteile: Sortimentsbreite und Tiefe, Einkaufs- und Lagerpolitik,Präsentation und Verkauf,
Kernkompetenzen: Bibliografieren – Besorgen – Beraten

Rechte und Verbände
Rechte allgemein: OR, Wettbewerbsrecht,
Urheberrecht: Schutz des geistigen Eigentums, von Beginn bis 70 Jahre nach Tod des Urhebers, Urheberschutz ist nur vererbbar,
Unterschied zwischen persönlichem UhR und Verwertungsrechten.


Buchhändlerische Verkehrsordnung: Begriffe, Liefer- und Zahlungsbedingungen, weitere Bestimmungen


Preisbindung: Sammelrevers, Gültigkeit, Situation Schweiz?


Gesamtarbeitsvertrag: Tarifpartner: SBVV und Comedia, Inhalt: Gehälter, Arbeitszeiten, Urlaub, sonstige Vergünstigungen

SBVV: www.swissbooks.ch
Medien- und Öffentlichkeitsarbeit, Messen und Ausstellungen, Aus- und Weiterbildung, Pensions- und Krankenkasse, Verkehrsnummernvergabe, ISBN-Agentur der Schweiz, Schweizer Buchhandel.

Comedia www.comedia.ch
vertritt und berät die Arbeitnehmer, Weiterbildung, Rechtsberatung, Unterstützung in Notlagen, Mitgliederzeitung «m», weitere Fachzeitschriften, Streikentschädigungen.

Pro Helvetia www.pro-heletia.ch
Erhält und fördert kulturelles Erbe der Schweiz.

Pro Litteris www.prolitteris.ch
Rechteverwertungsgesellschaft.

ADS www.a-d-s.ch
Schriftstellerverband der Schweiz.

Buchlobby www.buchlobby.ch
Organisiert Tag des Buches

Schweizer Bücherbon
Der Schweizer Bücherbon wurde 1970 vom Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband (SBVV) ins Leben gerufen. Der Schweizer Bücherbon bleibt zehn Jahre gültig. Den Schweizer Bücherbon gibt es in den Werten von 5.–, 10.–, 20.–, 30.–, 50.– und 100.– Schweizer Franken. Im Jahre 2001 wurde die Rechtsform des Schweizer Bücherbon in eine Genossenschaft umgewandelt. Seitdem sind auch die Buchhandels-Verbände der Romandie und des Tessins Mitglied des Schweizer Bücherbon. Die Genossenschaft zählt heute über 750 Mitglieder mit mehr als 800 Standorten, wo Schweizer Bücherbons gekauft bzw. eingelöst werden können.


BETRIEBSKUNDE BIBLIOGRAFIEREN

Aus dem Reglement für die Berufsausbildung
Die in der Branche üblichen Informationsmöglichkeiten und deren praktische Anwendung kennen.
Informationsziele
Auf Grund von Teilangaben alle für das Bestellen und Verkaufen notwendigen Angaben beschaffen.
Verschiedene Bücherverzeichnisse unterscheiden und für weltweite Recherchen benutzen.
Katalogeinträge verstehen.
Für Recherchen mit weltweiten digitalen Informationsnetzen umgehen.
Spezialbibliografien, versteckte Bibliografien und Fachpublikationen für die Informationsbeschaffung nutzen.
Lernziele
Die 3 bibliografischen Grundarbeiten kennen.

Die wichtigsten Begriffe des Bibliografierens kennen.
Verschiedene bibliografische Hilfsmittel unterscheiden und nutzen können.
Die wichtigsten Ordnungsverfahren kennen und erklären.
Die Bedeutung und den Aufbau der ISBN kennen und erklären.
Den Unterschied zwischen Offline- und Online Datenbanken
kennen und erklären.

Die wichtigsten Bibliografierprogramme kennen.
Die Warengruppensystematik erklären

WAS MAN WISSEN SOLLTE

Die 3 bibliografischen Grundarbeiten
Literatursuche (aktiv): Bibliografie erstellen.
Literaturkontrolle (passiv): Anhand einer Bibliografie Lager, Bestand oder auf neue Titel kontrollieren.
Titelsuche (passiv): Aufgrund von unvollständigen Angaben Titel finden.

Bibliographische Hilsmittel
Bibliografien sind nach unterschiedlichen Gesichtspunkten geordnete Verzeichnisse vervielfältigter Werke.
Kataloge sind Bestandsverzeichnisse lieferbarer Artikel. (zum Beispiel das VLB)
Allgemeinbibliografien enthalten selbstständige Publikationen jeglichen Inhalts ohne Berücksichtigung der inhaltlichen Kriterien und umfassen alle Wissensgebiete.
Fachbibliografien verzeichnen Titel bestimmter Fachgebiete und berücksichtigen rein inhaltliche Kriterien. (zum Beispiel Geo-Katalog).
Spezialbibliografien sind Fachbibliografien mit besonderen Inhalten.
Kumulativbibliografien sind mehrere zu einer Bibliografie zusammengeführte Bibliografien..
Reine Bibliografien enthalten nur bibliografische Angaben.
Empfehlende Bibliografien enthalten Werturteile zu Titeln oder zu einem Thema.
Referierende Bibliografien verzeichnen verwendete Werke in einem Buch oder Artikel.
Versteckte Bibliografien sind nicht selbständig erscheinende Bibliografien.
Register ordnen den Inhalt eines Verzeichnisses nach Kriterien.
Kreuzregister ordnen den Inhalt eines Verzeichnisses noch einmal, aber nach anderen Kriterien als der Hauptteil.
Online Datenbanken sind sehr aktuell aber störungsanfällig.
Offline Datenbanken wie CDRom, Harddisk etc, sind stabil aber nicht immer aktuell.

Der bibliographische Eintrag
Der
Bibliografischer Eintrag enthält Autor, Herausgeber, Titel, Untertitel, Umfang, Format, Einbandart, Ersch.jahr, ISBN, Preis, etc.
Das
Ordnungswort ist das Wort, unter dem der Titel im Verzeichnis auftaucht.
Das
Ordnungsverfahren kann sachlich oder alphabetisch (ab 3 Autoren) vorgenommen werden.
Das
Stichwort ist dem Titel oder Untertitel entnommen.
Das
Schlagwort enthält Hinweise auf den Inhalt des Buches.
Die
ISBN, International Standard Book Number, gibt es seit 1968 in den USA, seit 1969 im deutschsprachigen Raum und gibt den Ländercode, den Verlag und den Titel an. Zur Überprüfung auf die Richtigkeit folgt die Prüfziffer.
Die
ISBN 13 gibt zusätzlich den Warencode an.


BETREIEBSKUNDE BESORGEN

Aus dem Reglement für die Berufsausbildung
Im Bereich Besorgen werden folgende Lern- und Informationsziele angestrebt
Informationsziele
Bestellungen und Besorgungen ausführen und verschiedene Bezugswege nach ökonomischen Gesichtspunkten beurteilen und nutzen.
Die Angebote und Dienstleistungen der verschiedenen Lieferanten beurteilen.
Den Wareneingang und die interne Verteilung beschreiben.
Kalkulation von nicht preisgebundenen Artikeln beherrschen.
Einrichtung und Gestaltung eines Verkaufslokals erläutern.
Verschiedene Ordnungsprinzipien des Lagers und Methoden der Lagerbewirtschaftung kennen.
Einkaufsstrategie und Einkaufsbudget mit der Verkaufsstrategie in Einklang bringen.
Zusammenhänge zwischen Lagerhaltung und Kapitalbindung verstehen.
Lernziele
Die 4 verschiedenen Bestellanlässe unterschieden können.
Die Kriterien und Hilfsmittel für die verschiedenen Bestellanlässe berücksichtigen und nutzen.
Die wichtigsten Konditionen im Einkauf kennen und nutzen können.
Die Arbeitsweise von Verlagsvertretern kennen und beurteilen können.
Vertretergespräche vorbereiten und durchführen können.
In der Lage sein, Preise für nichtpreisgebundene Artikel zu kalkulieren.
Die verschiedenen Bezugswege des Buchhandels kennen und beschreiben.
Die wesentlichen Grundlagen der Bestellorganisation kennen und ausführen können.
Die wichtigsten Arbeiten am Lager kennen und ausführen können.
Die verschiedenen Arbeitsvorgänge im Wareneingang überblicken und erläutern können.
Die wichtigsten Warenwirtschaftssysteme kennen und beschreiben.

WAS MAN WISSEN SOLLTE

Bestellanlässe
Novitäteneinkauf: 2 x jährlich wird auf Grundlage von Vorschau und Vertreterbesuch im Hinblick auf Sortiment, Schwerpunkte und Budget der Buchhandlung eingekauft.
Backlistenkauf: Kontinuierlich wird auf Grundlage des Warenwirtschaftssystems und von Katalogen im Hinblick auf Musstitel und Lagerumschlag eingekauft.
Aktionseinkauf: Zu verschiedenen Anlässen und Aktionen wird auf der Grundlage von Medien und Katalogen im Hinblick auf die Art des Anlasses eingekauft.
Kundenbestellung: Ständig wird auf Grundlage der Bibliografie und Kundenangaben für Kunden bestellt.

Einkauf beim Verlagsvertreter

Verlagsvertreter besuchen und beraten den Buchhandel.

Aufgabe

Information des Buchhandels über Novitäten, Aktionen und Massnahmen des Verlages, Verkauf.
Information des Verlages über Buchmarkt und Titelgängigkeit.

Instrumente

Vertretermappe, Terminkalender, Kundenkartei.

Kompetenzen

Titel- und Verlagskenntnis, Verkaufsfreude, Sprache, Auftreten.

Arbeitsweise

Vertreterkonferenz (halbjährlich, Marktbeschreibung, Vorstellung neuer Titel, Massnahmen)

Vertreterbörse (Vorteil: Viele Vertreter an einem Ort, Nachteil: Kein BH-Besuch)

Vorbereitung auf Vertreterbesuch

Raum, Zeit, Umfeld planen und vorbereiten

Letzte Bestellung durchsehen

Lager auf Remissionen kontrollieren

Karteikarte oder Notizen ansehen

Vorschauen bearbeiten (Fragen und Bestellwerte notieren)

Informationen zum Angebot einholen

Informationsquellen

Verlagsvorschau

Zeitungsartikel (Schweizer Buchhandel, Tages- und Wochenzeitungen, Fachzeitschriften)

Warenwirtschaftssystem (Statistiken, Vormerklisten, Ein- Verkaufslisten)

Entscheidungshilfen

Zielgruppe, Relevanz des Themas, des Titels, Preis, Gestaltung,

Verlage und Vertreter

Vertreter und Auslieferungen für Verlage findet man im Auslieferungsverzeichnis

Diogenes Verlag: Denise Mosimann

Nagel und Kimche (Hanser): Heinz Marti, Andrea Spychiger

Aufbau Verlag (Scheidegger) Rudi Amrhein


Rabatte
Einkaufskonditionen sind Vertragsvereinbarungen zwischen Verlagen und Buchhandlungen
Rabatt ist ein Preisnachlass
Grundrabatt: 25, 30, 35 nach der BVO
Reiserabatt: 5% zusätzlich bei Vertreterbesuch
Messerabatt: 5% zusätzlich bei Messebesuch
Fortsetzungsrabatt: wird für Fortsetzungswerke gewährt
Staffelrabatt: steigt in Stufen mit der Höhe der Abnahme
Abschlussrabatt: wird auf bestimmte Auftragshöhen gewährt
Jahresrabatt: wird auf einen Mindestumsatz/Jahr gewährt
Aktionsrabatt: für Verkaufsförderungsmassnahmen von Verlagen
Naturalrabatt: Partie (11/10, 22/20 etc.), Staffelpartie oder Reizpartie (23/20, 35/30 etc.), wissenschaftliche Partie.(7/6), wird vereinbart, um die Einkaufzahl zu erhöhen.
Subskriptionspreis: Preis vor Erscheinen des Werkes, um eine hohe Erstverkaufszahl zu erreichen.

 

Zahlungsbedingungen
Zahlungsziel: Frist, innerhalb derer die Rechnung bezahlt wird.
Skonto: Rechnungsabzug bei Bezahlung innerhalb einer  bestimmten Frist.
Valuta: Verschiebung des Rechnungsdatums nach hinten.

Lieferbedingungen
Portoersatz: um Lieferkosten zu reduzieren
RR: Rückgaberecht innerhalb einer Frist
UR: Umtauschrecht innerhalb einer Frist
AC: Kommissionseinkauf

Kalkulation
Einkaufspreis bekannt:
(EK + Spesen = 60%) + (Spanne = 40%) = NWW + Mwst = VK
 

Verkaufspreis vorgegeben
VK – Mwst = NWW – Gewinnspanne (40%) – Spesen = EK

Bezugswege
Auslieferung: Lager für Verlag, Vertrieb, Inkasso im Auftrag für Verlag. Führt von ausgewählten Verlagen alle Titel am Lager.
Barsortiment: Lager für Buchhandel, Vertrieb, Inkasso auf eigene Rechnung. Führt von allen Verlagen ausgewählte Titel.
Importeure: Liefern und besorgen ausländische Titel.
Pressegrosso: liefert Zeitschriften, Zeitungen oder besondere Buch- oder Romanreihen.
Bestellwege: über EDV, DFÜ, Bestellkarte, Fax, Mail,
Bestellungen gelten immer als Festbestellungen.

Arbeiten am Lager
Wareneingang: Kontrollieren auf Anschrift, Vollständigkeit und Unversehrtheit Lieferung. Vergleichen von Titel, Rechnungsbetrag, Preise, Konditionen.
Meldenummern eintragen und weiterleiten.
Auszeichnen der Ware mit Etketten, auf der Buchlaufkarte oder mit Bleistift. Wareneingangsdatum und Preis.
Remissionen müssen vereinbart werden, ausser bei Fehllieferung, überschrittener Lieferfrist, Mängelexemplare, zu hohem VK (10%), AC, UR
Warenwirtschaft: Verwaltung des Lagers über EDV oder Buchlaufkarten.
Buchlaufkarte: Von Hand, VK, Wareneingang, Lagerplatz, Verlag,
EDV gestützt: Ermöglicht die Erstellung von Lagerlisten, Verkaufslisten, Dispositionslisten, Kassenvorgänge, Statistiken, Kennziffern, Werbeselektion, Bibliografierprogramm.
Geschlossenes Warenwirtschaftssystem: Alle Elemente sind miteinander vernetzt.


BETRIEBSKUNDE BERATEN

Aus dem Reglement für die Berufsausbildung
Die Buchhandlung als Unternehmung und Ort des kulturellen Austausches propagieren.
Informationsziele
Die Stellung des Ausbildungsbetriebes am Markt beschreiben.
Zweck und Struktur eines Marketingkonzeptes darstellen.
Den Einfluss der Warenpräsentation erkennen.
Möglichkeiten der Warenpräsentation kennen.
Verschiedene Werbemittel und Werbemöglichkeiten unterscheiden.
Lernziele
Die Zusammenhänge und Wechselwirkungen des Buchmarktes verstehen.
Kennziffern als Notwendigkeit moderner Geschäftsführung erkennen.

Die Partner und Konkurrenten des Sortimentsbuchhandels kennen.
Die Kernkompetenzen des Sortimentsbuchhandels beschreiben.
Die Bedeutung und Relevanz einer kundenorientierten Gestaltung des Ladengeschäftes erkennen.
Die wichtigsten Instrumente buchhändlerischen Marketings kennen und anwenden können.
Die Wirkung der Schaufensterwerbung erkennen und umsetzen können.
Professionell und sicher auf Kunden zugehen und eingehen können.
Die Stufen des Verkaufsgesprächs beherrschen.

WAS MAN WISSEN SOLLTE

Buchhandel

Herstellender Buchhandel: Verlage.
Zwischenbuchhandel: Barsortimente und Auslieferungen.
Verbreitender Buchhandel:Sortimentsbuchhandlungen, Buchverkaufsstellen.
 

Sortimentsbreite: Viele Themen, wenig Titel zu den einzelnen Themen.
Sortimentstiefe: Wenig Themen, viele Titel zu den einzelnen Themen.
Konkurrenzfirmen: VSBH, Mediendetailhandel, branchenfremder Detailhandel

Kernkompetenzen
Die 3 B sichern dem Sortimentsbuchhandel Vorteile gegenüber seinen Konkurrenten am Markt.
Beraten: Bücher verkaufsorientiert präsentieren und Kunden Bücher passend zu den Kundenbedürfnissen anbieten und verkaufen.
Besorgen: Die Bestell- und Bezugswege nutzen, um das Sortiment kundenorientiert und kostenverantwortlich aufzubauen und zu pflegen.
Bibliografieren: Die verschiedenen bibliographischen Hilsmittel nutzen und die Katalogeinträge lesen und erklären können.

Kundenumgang
Informationsorientierte Kunden erwarten nach Zielgruppen geordnete, grosse Sortimentstiefe, Rückenpräsentation, Service und sachliche Raumgestaltung.
Erlebnisorientierte Kunden erwarten themenorientierte Erlebniszonen, breites Sortiment, Frontalpräsentation, Aktionszonen (Cafe) etc.
Kundenleitweg (Loop)h,at zum Ziel einen möglichst langen Aufenthalt der Kunden im Geschäft für Zusatz- oder Impulskäufe.


Warengruppenplatzierung
Kann-Käufe vorn - Muss-Käufe hinten


Allgemeines Sortiment; Bereithaltung im Regal
Aktionssortiment: Tische oder Aktionsfläche
Schwerpunktsortiment: zentral in Regalwand


Ordnungsprinzipien: Jedes Sortiment verlangt ein eigenes Ordnungsprinzip wie: alphabetisch, chronologisch, nach Unterthemen, Alter, Grösse etc.
Warenpräsentation: Reihung oder Herausstellung
Regalzonen: Augenhöhe, Griffbereich, Reckzone, Bückzone

Kennziffern
Umsatz: U allgemein, U/Kopf, U/qm, Rechnungsumsatz, Barumsatz
Warengruppenanteile: Belle, Sachbuch etc.
Bezugswege:Lieferantenanteile (BZ, Auslieferung, Impoteur etc.
Lagerumschlaghäufigkeit: Umsatz/durchschnittlicher Lagerbestand.
Lagerdauer: 360 / Lagerumschlaghäufigkeit.

Marketing
Marketinginstrumente:
Produktpolitik/Product: Sortiment, Angebot, Service.
Distributionspolitik/Place: Verkaufswege, Laden, Büchertisch, Versand.
Kontrahierungspolitik/Price: Kalkulation der Preise, Kundenrabatte
Kommunikation/Promotion: Werbung, PR, Schaufenster, Präsentation, Verkaufsförderung, Verkaufsgespräch.


Paretoprinzip: gibt das Verhältnis von Aufwand zum Ergebnis an (20 : 80)


AIDA – Formel: Werbeformel aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts.
Attention - Aufmerksamkeit
Interest - Interesse
Desire- Wunsch zu besitzen
Action - Agieren, Kaufen


Kaufimpuls: Über den Impuls zu Kaufen entscheiden beim Kunden zu 60% das Auftreten – zu 30% die Sprache – und zu 10% die Fachkompetenz des Verkäufers.


Verkaufsgespräch ist in Stufen aufgebaut.
Begrüssung/Positionierung – Bedürfnisermittlung - Angebot
Einwandbehandlung – Abschluss - Zusatzverkauf
Verabschiedung.


Reklamationsgespräch hat zufriedene Kunden zum Ziel. Annehmen - Lösung suchen - Abschluss


 


 
  Es waren schon 10713 Besucher (27274 Hits) hier!